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Mittwoch, 01. Oktober 14 um 07:25 |

Vier lange Tage für das DRK

Die Eitorfer Kirmes ging gestern Abend zu Ende. Eine kleine Bilanz

Als eines der größten Volksfeste im Rhein-Sieg-Kreis ist die Eitorfer Kirmes für das Deutsche Rote Kreuz immer wieder eine besondere Herausforderung. Die Kirmes mitten im Ortszentrum blockiert nicht nur sämtliche Durchfahrtsrichtungen für den Regelrettungsdienst, sondern bringt aufgrund der Besucherzahlen zusätzlichen Aufwand für die sanitätsdienstliche Versorgung mit sich. Seit einigen Jahren wird daher auf dem Hof des Gemeindezentrums der katholischen Kirche in der Schoellerstr. eine Unfallhilfsstelle betrieben. Zusätzlich patroullieren ständig zwei Erstversorgungstrupp bestehend aus zwei mit Funk und Notfallrucksack ausgestatteten Sanitätern, die im Notfall schnell zu einer Einsatzstelle dirigiert werden können. Von dort kann zur Unterstützung ein Notfalltrupp mit Trage oder je nach Lage ein Rettungswagen angefordert werden. In der Unfallhilfsstelle können bis zu vier Patienten gleichzeitig versorgt werden. Zwei Rettungswagen und ein Krankentransportwagen übernehmen ggf. den Weitertransport, ein Notarzt ist ebenfalls ständig vor Ort. Insgesamt sind in zwei Schichten jeweils rund 20 Helfer an vier Tagen im Einsatz, die aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis nach Eitorf entsendet werden.

Es zeigte sich auch in diesem Jahr, dass diese Vorkehrungen nicht umsonst sind. Auch ohne größere Zwischenfälle mussten alleine 42 Patienten versorgt werden, 12 davon wurden mit Rettungswagen oder Krankenwagen weiter transportiert.