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Personalwechsel an der Spitze des DRK Ortsvereins Bornheim

Bürgermeister Wolfgang Henseler tritt Nachfolge von Bürgermeister a.D. Wilfried Henseler an

Nach gut 18 Jahren erfolgreicher Arbeit als Vereinsvorstand für das DRK gibt Bürgermeister a.D. Wilfried Henseler das Ruder an Bürgermeister Wolfgang Henseler ab. Künftig wird sich Wolfgang Henseler hauptverantwortlich um die Belange der Wasserwacht und der DRK-Bereitschaft sowie der übrigen Bereiche des Vereins als Vorsitzender kümmern. Im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung des DRK Ortsvereins Bornheim hatten die Mitglieder über den Vorschlag des Vorstandes abgestimmt und sich einstimmig für Wolfgang Henseler ausgesprochen. Der Ausgang der Wahl ist von allen Beteiligten mit Freude und Erleichterung aufgenommen worden, da mit Wolfgang Henseler eine kompetente Neubesetzung der Vereinsspitze gefunden wurde. Bürgermeister Wolfgang Henseler nahm die Wahl an und bedankte sich bei seinem Amtsvorgänger für dessen langjährigen und verdienstvollen Einsatz für das DRK. Wilfried Henseler nahm sichtlich gerührt den Dank seines Nachfolgers an und beglückwünschte wiederum seinem Nachfolger für dessen Entscheidung dieses Ehrenamt anzunehmen.

Ausrichtung des DRK-Rescue Cup 2014 in Bornheim

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Retter der DRK Wasserwacht und der Wasserwacht-Jugend (Jugendrotkreuz) ihr Können am Samstag, den 5. April in Bornheim im Rahmen des diesjährigen Rescue Cup unter Beweis stellen. Dabei wurde bei diesem landesweiten Wettbewerb die Zusammenarbeit zwischen DRK Wasserwacht und Jugendrotkreuzgruppen in einigen der insgesamt dreizehn praktischen „Erste Hilfe- / Sanitätsdienstszenarien“ auf die Probe gestellte. Der Vormittag war daher von einer Vielzahl anspruchsvoller „Notfälle“ geprägt, die allesamt echten Notsituationen nachempfunden und mit Statisten als „Opfer“ nachgestellt wurden.

 

So kam es an der Haltestelle an der Europa-Schule in Bornheim zu einem „schweren Verkehrsunfall“. Ein Fahrzeugführer war mit seinem Beifahrer aufgrund einer akuten Herzerkrankung von der Fahrbahn abgekommen und in eine Haltestelle mit zwei Jugendlichen gefahren. Die vier Verletzten mussten aus dem Gefahrenbereich gebracht und versorgt werden. Pikant - eine Nebelmaschine sorgte für einen qualmenden PKW. Ein weiteres Szenario, mit dem die Retter der DRK Wasserwacht konfrontiert wurden, erinnerte an das Hochwasser der Elbe im Sommer 2013. Auf der Flucht vor dem Hochwasser schob der Betroffene seinen Begleiter im Rollstuhl. Er knickte mit dem Fuß um, stürzte und erlitt einen geschlossenen Unterschenkelbruch. Die Wasserwächter mussten die beiden Personen versorgen, stabilisieren und mit Hilfsmitteln wie Tragen und „Spineboards“ auf ein Rettungsboot verbringen.

 

Der theoretische Teil dieses Wettbewerbs wurde durch einen praktischen Wettkampfteil im Bornheimer Schwimmbad schließlich ergänzt. In unterschiedlichen Altersklassen traten die Mitglieder der verschiedenen Wasserwachten aus NRW in unterschiedlichen Schwimmwettbewerben gegen einander an. So mussten beispielsweise Personen im Wasser von den Schwimmern der jeweiligen Mannschaft geborgen und ans Ende der Schwimmbahn mittels „Abschleppgriff“ im Wasser bewegt werden. Auch das Schwimmen mit Kleidern erfolgte im Wettbewerb auf Zeit. Alles in allem ein vielfältiger und vor allen Dingen spannender Tag in Bornheim.

Das Jugendrotkreuz Bornheim gehört zu den 8. besten Rettungsschwimmern der Bundesrepublik

Teilnahme am Bundeswettbewerb

 

Nach erfolgreicher Teilnahme auf Landesebene im April diesen Jahres war die Qualifikation für die Teilnahme am Bundeswettbewerb im Rettungsschwimmen erreicht und die Kinder des JRK Bornheim konnten dabei das Land Nordrhein mit einer Mannschaft der Altersklasse 1 (8-10 Jahre) angemessen vertreten. Im Rahmen des 13. Bundeswettbewerbs im Rettungsschwimmen für JRK Gruppen vom 06. bis zum 09. September 2013 in der Wasserwacht in Burg (Sachsen-Anhalt) haben die Kinder beim schwimmerischen Teil des Wettbewerbs bei der Brust-, Tauch-, Ball- und Rettungsringstaffel ihre Geschicklichkeit und Ausdauer gegen die anderen Mannschaften erfolgreich unter Beweis gestellt. Am Nachmittag war auch „Erste Hilfe“ sowie „Rot Kreuz Allgemeinwissen“ Gegenstand des Wettbewerbs, bei dem die Kinder des JRK Bornheim einen sehr guten 8. Platz belegten.

Ursulinenschülerinnen erwerben Rettungsschwimm-abzeichen

Überreichung der Urkunden durch stellvertretende Schulleiterin

 

Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes hat 17 Schülerinnen der erzbischöflichen Ursulinenschule in Bornheim-Hersel den Erwerb des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens (DRSA) in Bronze und Silber ermöglicht. Lehrgangsleiter Dirk Strunk, seit 19 Jahren Ausbilder bei der Wasserwacht, hat in dem zehntägigen Kurs für die Schülerinnen der Jahrgangstufe 9 -12 des Gymnasiums neben theoretischen Grundlagen vor allen Dingen die praktischen Fähigkeiten eines Rettungsschwimmers den Schülerinnen vermittelt. Nach der bestandenen theoretischen und praktischen Prüfung hat die stellvertretende Schulleiterin Frau Dr. Everschor den Kursteilnehmern am Mittwoch, den 24. April um 11:30 Uhr die offiziellen Ausweise überreicht.

Insbesondere die Gefahren an Binnen- und Küstengewässern sowie an winterlichen Gewässern wurden im Lehrgang behandelt. Im Zusammenhang mit Badeunfällen wurden die menschlichen Ursachen und das richtige Verhalten bei der Rettung besprochen. Die praktischen Übungen zur Wasserrettung beinhalteten u.a. das Kleiderschwimmen, Sprungübungen, Streckentauchen, Abschleppen und Anlandbringen sowie das Wiederbeleben einer Person. Auch die Abwehr von Umklammerungen und der richtige Einsatz von Rettungshilfsmitteln wurden im Kurs praktisch im Schwimmbad geübt und im Rahmen der Abschlussprüfung vom Lehrgangsleiter abgenommen. Zusätzlich besuchten die Schülerinnen einen 16-stündigen Lehrgang in „Erster Hilfe“ beim Deutschen Roten Kreuz in Bornheim, dessen Leitung durch Ausbilderin Ute Block ausgeführt wurde. Ute Block wirkte auch aktiv bei der Durchführung des Lehrganges im Schwimmbad mit.

Der Nachweis über das Deutschen Rettungsschwimmabzeichens (DRSA) in Bronze und Silber ist in Deutschland Voraussetzung für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit bei der Polizei und vergleichbaren Institutionen. Auch die Schwimmbadaufsicht in Hallen- und Freibädern bedarf dieses Abzeichens.

Bornheims jüngste Rettungsschwimmer sind NRW-Landesmeister

Teilnahme am Bundeswettbewerb im September

 

Beim 37. Rescue Cup des Deutschen Roten Kreuzes und deren Jugendgruppe am Samstag den 20.04.2013 in Bad Münstereifel startete das Jugendrotkreuz Bornheim mit einer Mannschaft der Stufe 1 (8-10 Jahre) sowie einer weiteren Mannschaft aus der Stufe 3 (14-16 Jahre) und die Nachwuchsretter aus Bornheim wurden sogleich NRW-Landessieger. Somit schafften sie den Einzug ins „Finale“ zum Bundeswettbewerb im September diesen Jahres in Sachsen-Anhalt. In der Altersgruppe der Acht- bis Zehnjährigen schlugen sie den Favoriten Dahlem aus der Eifel im Rettungsschwimmen, in Erster Hilfe und kreativer Jugendarbeit. Beim Drei-Länder-Wettbewerb „Retten hoch 3“ der DRK-Wasserwacht landeten die jungen Bornheimer somit auf den 1. Platz. Zu den fünf Gewinnern der Bornheimer Nachwuchsretter gehören Lasse Mair, Annika Schlesinger, Lars Weiße und Niklas Rötzheim sowie Lars Schreiber. Die 2te Mannschaft aus Bornheim belegte einen beachtlichen 3. Platz in der Nordrhein-Wertung. Am Vormittag stand zunächst „Erste Hilfe“ auf dem Programm. Die Veranstalter bekamen hierbei Unterstützung durch die Bergwacht und die Rettungshundestaffel. So mussten die Kinder, nachdem der Rettungshund eine Person gesucht und gefunden hat, diese Person medizinisch versorgen. Auch mussten sie eine Person versorgen, die beim Klettern „abgestürzt“ war. Die Aufgaben waren nach Altersstufe und Schwierigkeit aufgeteilt. Nach dem „Erste Hilfe-Teil“ ging es sodann ins „Eifelbad“. Dort taten die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer vier Stunden lang ihr Bestes in sechs Disziplinen mit „Baywatch-Boje“ und entsprechender Badebekleidung. Starke Konkurrenz hatten die Nordrheiner Mannschaften durch die Teams aus Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz), Frankfurt und Bad Wildungen (Hessen). Es war das erste Mal, dass Wasserretter aus drei West-Bundesländern gegeneinander antraten.

 

„Blutspender sind Helden des Alltags!“

Der DRK Ortsverein Bornheim lud zur jährlichen Blutspenderehrung ein

 

Auch dieses Jahr haben eine Vielzahl von engagierten Bürgerinnen und Bürger der Region sich durch eine besondere Leistung hervorgetan. Durch regelmäßiges Blutspenden im Rahmen unserer Spendetermine haben diese Menschen zahlreichen Mitmenschen helfen können. Gleich vier Blutspender aus der Region Bornheim haben in ihrem Leben bisher 100. Mal Blut gespendet. Jeder von ihnen hat damit insgesamt 50 Liter Blut abgegeben.

Unser Vorstand hat deshalb im Rahmen eines Dankeschön-Abends, bei dem auch Helferinnen der Blutspendeteams und weitere verdiente Helfer des DRK Bornheim geehrt wurden, eine Ehrung am Freitag, den 23. November 2012 im Gasthaus „Zum alten Bahnhof“ in Bornheim-Kardorf vorgenommen.

Neben einer Stärkung in Form von Speis und Trank wurde den Gästen reichlich Informationen zum Thema Blutspende dargeboten. DRK-Ortsvorstand Peter Radermacher gab in seiner Eröffnungsrede einen kurzen geschichtlichen Rückblick auf die Blutspende und Michael Dick, ebenfalls Mitglied des Vorstandes und Bereitschaftsleiter, rundete diesen Vortrag durch einen Filmbeitrag zur aktuellen Situation der Blutspende ab.

Fairness-Wanderpokal geht an den DRK Ortsverein Bornheim

Erfolgreiche Teilnahme

 

Der „Rescue Cup“ in Krefeld am 15. September stand unter einem guten Stern für die Mitglieder des Jugendrotkreuzes (JRK) aus Bornheim. Die Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren („JRK-Stufe 1“) sowie die Altersklasse 11 bis 13 Jahren („JRK-Stufe 2“) konnten bei diesen Meisterschaften die vorderen Plätze im Gesamtklassement belegen.

Nach der Registrierung und Begrüßung ging es für diese beiden Mannschaften zunächst um die Bewältigung einiger Erste-Hilfe-Aufgaben. Hier stellten die Jugendlichen einen guten Orientierungsinn unter Beweis. Wie im Ernstfall bei einer Naturkatastrophe mussten sie mit Hilfe von Koordinaten ihre nächsten Einsatzorte suchen. Bei den Aufgaben waren Teamgeist, Vertrauen untereinander und EH-Kenntnisse gefragt. Unsere beiden Gruppen meisterten die Aufgaben mit Bravour und ließen sich auch von außergewöhnlichen Aufgaben, wie z.B. Erste-Hilfe leisten mit verbundenen Augen, Naturheilkunde oder Sandbeutel füllen, nicht aus der Ruhe bringen.

Nach dem Mittagessen folgte der schwimmeriche Teil des Wettkampfes. Für die Wettkampfteilnehmer der „Stufe 1“ standen unter anderem ein Balltransport, mit einem Rettungsring schwimmen und tauchen auf dem Programm. Die Mannschaft der „Stufe 2“ schwamm zunächst mit Flossen, schleppte sich mit Hilfe von Rettungshilfsmitteln ab und beförderte einen Ball.

Nach dem gesamten Wettkampf erzielte das JRK aus Bornheim bei diesen Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen folgende Platzierungen: Die Teilnehmer der „Stufe 1“ erreichten einen stolzen dritten Platz und die Jugendlichen der „Stufe 2“ wurden Zweiter. Die Wettkämpfer der „Stufe 1“ bekam zudem den Fairness-Wanderpokal (jüngste Teilnehmerin des Wettkampfs: 7 Jahre alt) der Jugendgruppen verliehen.

NRW kann schwimmen!

Schwimmkurs für Kinder der Klassen 4 bis 6

 

Auch in diesem Jahr hat die Wasserwacht Bornheim das Projekt „NRW kann schwimmen“ des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW fortgesetzt. In den ersten beiden NRW-Sommerferienwochen von Montag, den 09.07.2012 bis Freitag, den 20.07.2012 (außer samstags und sonntags) hat der DRK Ortsverein Bornheim e.V. jeweils von 10:15 bis 11:00 Uhr Schwimmkurse im Hallenfreizeitbad Bornheim angeboten. Anmeldungen und Informationen unter 02227 924104 oder OV.Bornheim@DRK-Bornheim.de. Anmeldeschluss war Freitag, den 06.07.2012. Am ersten Tag fand eine Vorbesprechung um 9:30 Uhr statt. Der Schwimmkurs wird bezuschusst, so dass die Kursgebühr für die angemeldeten Kinder lediglich 10,00 € beträgt. Bei geringen Anmeldezahlen können ggf. auch Kinder der 1. bis 3. Klasse berücksichtigt werden. Ziel dieses Projektes ist es, die Zahl der noch nicht sicher schwimmenden Kinder und Jugendlichen zu reduzieren und die Freude und Motivation für das Bewegen und Üben im Wasser nachhaltig zu steigern. Schwimmen wird in der Grundschulzeit zwar mit 30 bis 35 Unterrichtsstunden unterrichtet und jedes Kind sollte am Ende der Grundschule ohne fremde Hilfe schwimmen können und die Baderegeln kennen, aber verschiedene Studien weisen allerdings daraufhin, dass etwa jeder vierte Fünftklässler nicht sicher schwimmen kann.

 

Rettung in letzter Minute !

Neuer Pilotlehrgang 'Wasserretter' für die DRK-Wasserwacht macht es möglich

 

Mit der neuen Ausbildung zum Wasserretter erhalten Rettungsschwimmer neuerdings die notwendige Qualifikation für den Einsatz in Fließgewässern. Bisher haben die gut ausgebildeten Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht gute Arbeit an Badeseen und in Schwimmbädern in NRW geleistet. Was aber ist mit 226 Rheinkilometern und den übrigen Fließgewässern, die in NRW eine Fläche von rund 50.000 km einnehmen? In Fließgewässern sind in den vergangenen 3 Jahren bundesweit über 500 Personen zu Tode gekommen, weit mehr als an Seen und Teichen im gleichen Zeitraum. Fatalerweise stoßen Rettungsschwimmer aber gerade im Fließgewässer schnell an ihre Grenzen, denn sie besitzen weder eine entsprechende Schutzausrüstung noch das spezielle Wissen, das sie für diesen besonderen Einsatzort qualifiziert.

Aus diesem Grund bildet die DRK-Wasserwacht im Landesverband Nordrhein erstmalig im Zuge eines Pilotlehrgangs 7 Teilnehmer aus den Kreisverbänden Düsseldorf, Rhein-Sieg, Bonn und der Städteregion Aachen in Bornheim zum Wasserretter aus. Der Lehrgang besteht aus insgesamt 36 Unterrichtseinheiten, die sich über zwei Wochenenden verteilen und zu je 50% aus Theorie und Praxis bestehen. Abgerundet werden die Lehrgangsinhalte durch notfallmedizinische Themen, Einsatztaktik und weiterem Wissen, das die angehenden Wasserretter für ihre zukünftigen Einsätze benötigen.

Im kommenden Jahr müssen alle Wasserretter dann im Zuge einer Pflichtfortbildung beweisen, dass sie weiterhin fit sind und die Lehrgangsinhalte in der Praxis umsetzen können. Der Landesverband Nordrhein plant darüber hinaus im kommenden Jahr einen weiteren Lehrgang 'Wasserretter'.

 

2. Platz beim Rescue Cup 2011 für das Jugendrotkreuz Bornheim

 

Bornheim. Im letzten Jahr machten wir, das JRK vom Ortsverein Bornheim, uns auf den Weg zum „Rescue Cup“ nach Bonn. Dazu trafen wir uns am 24. September bereits um 7 Uhr an der DRK Unterkunft in Roisdorf. Müde, aber dennoch motiviert trafen wir endlich in der „Realschule Beuel“ ein, wo der „Rescue Cup“ seinen Anfang nahm. Nach der Registrierung hatten wir zunächst ein Rätsel zu lösen, bei dem wir Begriffe senkrecht und waagerecht eintragen mussten. Gemeinsam lösten wir dieses Rätsel, was manchmal wirklich sehr knifflig war. Im letzten Jahr kamen jedoch neue Aufgaben aus dem Bereich Erste-Hilfe sowie aus dem JRK-Bereich auf uns zu, womit wir so nicht gerechnet haben. Als neue Aufgabe war zum einen die „Streitschlichteraktion“ und zum anderen die Spaß-und Teamaufgabe mit dem Rollstuhl zu bewältigen. Bei dem mit einem Rollstuhl zu durchfahrenen Parcours  wurde der Teamgeist gestärkt, weil alle angefeuert wurden und alle mithalfen ans Ziel zu kommen. Nach dem Mittagessen machten wir uns schließlich auf den Weg ins Schwimmbad, das sich gleich in der Nähe befand. Im Schwimmbad angekommen wurden unsere Kinder von dem „Kopfball-Team“ nach ihrer eigenen Meinung zum Experiment: „Um wie viel steigt das Wasser im Schwimmbecken, wenn alle Leute reingehen?“ befragt. Danach wurde der Versuch im Becken praktisch wiederholt: 120 Menschen gingen nacheinander ins Becken und danach wurde der neue Wasserstand gemessen. Nach kurzer Pause fand dann auch endlich der lang ersehnte schwimmerische Teil statt. Unser wochenlanges Training zahlte sich aus. Unsere Zeiten waren sogar noch besser als im Training. Alle waren zufrieden! So gegen 17 Uhr war der letzte Teil dann auch zu Ende und uns erwartete in der Realschule ein leckeres Buffet, das aus verschiedenen Salaten, Würstchen, Fleisch, Brot und diversen Beilagen bestand. Im Anschluss daran fand das Abendprogramm in der Turnhalle statt, wobei eine Schülerin von der Schulband uns zwei Stücke vorsang und wir einige Kurzfilme über das Deutsche Rote Kreuz gezeigt bekamen. Doch eigentlich warteten alle einfach nur gespannt auf die Bekanntgabe der Plätze, denn alle Aufgaben waren erledigt und jeder wollte wissen, wie gut seine Mannschaft abgeschnitten hat. Die Siegerehrung kam dann auch endlich, aber dieses Jahr fiel sie sehr trocken aus, denn die Worte kamen nicht so herzlich rüber wie in der Vergangenheit. Eigentlich schade, doch wir hatten trotzdem einen erfolgreichen und spaßigen Tag in Bonn gemeinsam verbracht. Müde und erleichtert traten wir dann die Heimreise an.

Fazit des Tages: Ein gelungener, erfolgreicher und schöner „Rescue Cup Tag“.

 

Gutes Essen für eine Gute Sache

Das Porta Möbelhaus in Bornheim unterstützte das DRK

 

Beim Einkauf im Bornheimer Gewerbegebiet am Dienstag, den 23. August 2011 konnten die Besucher des Möbelhauses Porta in der Zeit von 13:30 bis 18:00 Uhr im hauseigenen Restaurant „Toscana“ nicht nur gut essen, sondern durch eine Blutspende auch etwas Gutes tun. Hausleiter Karlfranz Klein unterstützte den Bornheimer Ortsverein des DRK, indem die Blutspender nach ihrer Blutspende kostenfrei im Restaurant einen stärkenden Snack zu sich nehmen konnten. Das DRK-Ärzteteam hat hierfür extra ein Fahrzeug zur Betreuung der Blutspender, ein sog. "Blutspendemobil", auf dem Besucherparkplatz eingesetzt, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

Mit dieser Aktion möchte das DRK gemeinsam mit Porta auf das aktuelle Thema Blutspende aufmerksam machen und durch möglichst viele Spender einen kleinen Beitrag zur Deckung des Blutkonservenbedarfs der Region leisten. Wilfried Henseler, 1. Vorsitzender des DRK OV Bornheim, bedankte sich bei Karlfranz Klein für die spontane Unterstützung des Einrichtungshauses bei dieser Aktion für einen guten Zweck.

Der deutschlandweite Trend bei der Spendebereitschaft zeigt eine stagnierende Blutspendebereitschaft, insbesondere bei den 25- bis 40-Jährigen der Bevölkerung.  Diese Entwicklung und Ereignisse wie die jüngste EHEC-Erkrankungswelle führen dazu, dass in Zukunft der Bedarf an neuen Spendern zunehmen wird.

 

 

NRW kann schwimmen!

Schwimmkurs für Kinder der Klassen 4 bis 6

 

Das Projekt „NRW kann schwimmen“ des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW wurde erneut durchgeführt. So hat der DRK Ortsverein e.V. Bornheim in den ersten beiden NRW-Sommerferienwochen von Montag, den 25.07.2011 bis Freitag, den 06.08.2011 (außer samstags und sonntags) jeweils von 10:15 bis 11:00 Uhr Schwimmkurse im Hallenfreizeitbad Bornheim angeboten.

Anmeldungen und Informationen unter 02227 924104 oder OV.Bornheim@DRK-Bornheim.de.

Am ersten Tag findet i.d.R. eine Vorbesprechung um 9:30 Uhr statt. Der Schwimmkurs wird bezuschusst, so dass die Kursgebühr für die angemeldeten Kinder lediglich 10,00 € beträgt. Bei geringen Anmeldezahlen können ggf. auch Kinder der 1. bis 3. Klasse berücksichtigt werden.

Ziel dieses Projektes ist es, die Zahl der noch nicht sicher schwimmenden Kinder und Jugendlichen zu reduzieren und die Freude und Motivation für das Bewegen und Üben im Wasser nachhaltig zu steigern. Schwimmen wird in der Grundschulzeit zwar mit 30 bis 35 Unterrichtsstunden unterrichtet und jedes Kind sollte am Ende der Grundschule ohne fremde Hilfe schwimmen können und die Baderegeln kennen, aber verschiedene Studien weisen allerdings daraufhin, dass etwa jeder vierte Fünftklässler nicht sicher schwimmen kann.

 

Neues Kursangebot der DRK Bornheim / WASSERWACHT

Intensivlehrgang Deutsches Rettungs-schwimmabzeichen Bronze / Silber

 

Das DRK Bornheim hat in der Zeit vom 2. bis zum 5. Juni 2011 einen viertägigen Lehrgang zum Erwerb des Deutschen Rettungsschwimmabzeichen in Bronze oder Silber angeboten. Zur Vorbereitung auf den theoretischen Teil der Prüfung findet eine Ausbildung in den Schulungsräumen der WASSERWACHT in Bornheim sowie einige Kursstunden im Bornheimer Hallenfreizeitbad zum Erwerb der notwendigen praktischen Kenntnisse statt.

Erlernt werden zunächst  verschiedene Schwimm- und Tauchtechniken, wie etwa die Handhabung von Rettungsmitteln, Transport-, Rettungs- und Befreiungsgriffe, Anlandbringen einer Person sowie das Strecken- und Tieftauchen. Anschließend werden die Gefahren im Wasser behandelt. Hierzu zählt das richtige Verhalten bei Rettungen sowie in winterlichen Gewässern und in Küstengewässern. Auch Themen wie Reanimation, Ursachen des Ertrinkens,  Behandlung von Unterkühlung und Hitzeschäden sind Gegenstand der Ausbildung, die mit einer praktischen und theoretischen Prüfung spätestens 3 Monate nach Beendigung des Lehrgangs abgeschlossen wird.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 12 Jahren für das DRSA in Bronze bzw. 15 Jahre für den Erwerb des DRSA in Silber. Zudem sollte ein Erste-Hilfe-Lehrgang, der nicht länger wie 3 Jahre zurückliegt, absolviert worden sein. Die Kosten pro Lehrgang belaufen sich auf 40,00 € plus Schwimmbadeintritt.

Informationen zu diesem und anderen Kursangeboten finden Sie auf der Homepage der DRK Bornheim / WASSERWACHT unter www.drk-bornheim.de. Weitere Auskünfte sowie Anmeldungen bitte an OV.Bornheim@DRK-Bornheim.de.

 

„Verabschiedung DRK-Blutspendeteam“

 

Nach fast  40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für den DRK Ortsverein Bornheim e.V. wurde Frau Marlene Langenbeck und ihr Team für ihre Arbeit im Blutspendedienst durch unseren 1. Vorsitzenden, Wilfried Henseler geehrt und im Rahmen des offiziellen Blutspendetermins am Donnerstag, den 28. April 2011 um 15:30 Uhr im Geschwister-Imhof-Haus, Königstraße 24, 53332 Bornheim gebührend verabschiedet.

Mit viel Routine haben Frau Langenbeck und ihr Team die Einsatzplanung, den Einkauf und die Lagerhaltung der benötigten Frischwaren sowie die Beköstigung der Blutspender in der Vergangenheit vorgenommen.  Auch im hohen Alter haben die Damen nie den Spass an der Arbeit verloren. Vor allen Dingen den Dienst am Menschen werden die Damen im Ruhestand vermissen.  „Aber es wird Zeit, diese Aufgabe jungen Menschen, die sich in ihrer Freizeit dieser wichtigen Aufgabe widmen möchten, zu übertragen“, so Marlene Langenbeck zu ihrer anstehenden Nachfolge. Sie und ihr Team werden daher mit einem weinenden und einem lachenden Auge diese Verantwortung abgeben. Frau Langenbeck dankte schließlich dem DRK und ihrem Team für die tolle Zusammenarbeit in der Vergangenheit.

Gemeinsam mit Frau Langebeck verlassen insgesamt folgende ehrenamtliche Helfer das „Blutspendeteam“:

  1. Marlene Langenbeck, 73, seit 40 Jahren im DRK und damit bei der
    Blutspende dabei, seit 17 Jahren Leitung der Blutspende in Bornheim (darüber hinaus 20 Jahre lang Ausbilderin in Erster Hilfe, 6 Jahre lang Leitung der Sozialarbeit im DRK-Kreisverband Rhein-Sieg)
  2. Richard Langenbeck, seit seiner Pensionierung unterstützte er seine
    Frau bei der Blutspende und übernahm bei den Terminen den „Empfang“ der
    Blutspender und die damit verbundenen Tätigkeiten
  3. Erika Voss, 83, seit 1978 beim DRK und bei der Blutspende dabei
  4. Gertrud (Gerda) Back, half schon bei den Terminen des ehemaligen
    Roisdorfer Blutspendeteams mit, deren Termine vor ca. 10 Jahren vom heutigen Blutspendeteam mit übernommen wurden
  5. Birgitta Lorbeer-Wirges, seit 1988 beim Blutspendeteam Bornheim und vorher lange Jahre beim DRK Bonn, trotz schwerer Erkrankung regelmäßig bei den Terminen dabei
  6.  Anna Engels, 81, seit 1954 dabei und
  7.  Therese (Resi) Franze, 83, seit 1964 dabei. Beide sind die „guten Geister“ im Spendenraum. Von Anfang an bei den Blutspendeterminen in Walberberg, Merten und Sechtem dabei, seit Urzeiten auch bei den Terminen des Bornheimer Teams sowie bei zahlreichen Terminen in Alfter.
  8.  Lydia Erdmann, verstärkt seit ca. 5 Jahren das Bornheimer Team und
  9. Frau Hergarten, die ebenfalls im Rahmen dieses Termins verabschiedet wurde.

Als Abschiedsgeschenk wünschte sich das Team ein gemeinsames Essen, nach Rücksprache mit Marlene Langenbeck wird ein Brunch bei Café Landsberg ins Auge gefasst.

 

„Sanitätslehrgang in Meinerzhagen“

 

Der Sanitätslehrgang 2011 im Ort Meinerzhagen stand ganz unter dem Vorzeichen der neuen Lehrunterlagen und beinhaltete neben einer schriftlichen Prüfung auch zahlreiche Gruppenübungen sowie eine simulierte Reanimation im Rahmen einer Zweierübung.

Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Bornheim, Michael Dick, leitete den gesamten Lehrgang. Insgesamt haben eine Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern des DRK an dem Lehrgang teilgenommen. Unterstützung erhielt Michael Dick durch Lars Mrozinski.

Im Einzelnen umfasst der Lehrgang nachfolgende Themen:

  • Einstieg in den Lehrgang und Vermittlung der Grundsätze
  • Umgang mit einem bewusstlosen Patienten
  • Diagnose eines Kreislaufstillstandes
  • Anzeichen von Atemstörungen und Herz-Kreislauf-Störungen
  • Möglichkeiten der Rettung und des Transportes
  • Wundversorgung und Anlegen von Verbänden
  • Behandlung von Knochen- und Gelenkverletzungen
  • Behandlung von Hitzeschäden und Verätzungen
  • SHT, Thorax, Polytrauma, Kollaps, Schock und Abdomen
  • Reanimationstraining mit AED und Blutzuckermessung
  • Behandlung von Allergie, Schlaganfall, Unterkühlung, Vergiftungen, Sonnenstich
  • Darlegung von Rechtsfragen

Trotz der Fülle an Lehr- und Prüfungsinhalten ist der Spass bei dieser Lehrveranstaltung nie zu kurz gekommen, was die vielen Bilder zeigen:

 

Nachruf

DRK Bornheim trauert um Willi Laufenberg

 

Nach langer Krankheit verstarb am Mittwoch, den 16. Februar 2011 im Alter von 55 Jahren der stellvertretende Bereitschaftsleiter des DRK Bornheim, Willi Laufenberg.

Laufenberg trat 1973 in das DRK Bornheim ein, wo er nicht nur die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvierte, sondern auch eine Vielzahl von Fortbildungen und Lehrgängen zur Führungstechnik absolvierte. Von 1997 bis Anfang 2005 gehörte er dem DRK Alfter an, dort zuletzt als Leiter der Bereitschaft tätig. Im Februar 2005 kehrte er schließlich zur Bereitschaft Bornheim zurück. Hier baute er zunächst den Betreuungsdienst auf und übernahm dann die Aufgabe des stellvertretenden Bereitschaftsleiters. Beim DRK Bornheim konnte er zudem seine Leidenschaft fürs Kochen umsetzten und die Ausbildung zum DRK-Feldkoch absolvieren. Beim Bombenfund in Bornheim-Hersel war er für die Verpflegung der Einsatzkräfte zuständig.

Mit der Beisetzung am Freitag, den 4. März 2011 nahmen Familie, Freunde und Mitarbeiter des DRK-Bornheim Abschied von einem langjährigen Freund und Gefährten.